nur so dahingedacht
When you're a cat, it's difficult to understand that others, non-cats, don't perceive everything (as clearly and loudly as) you do.
Guildenstern - 19. Aug, 14:00
Vielleicht fürchte ich mich, weil ich ahne, dass etwas Großartiges passieren kann. Shine your light, baby, shine your light. Vielleicht sind wir manchmal mehr vor Großem ängstlich. Nelson Mandela spricht Wahres. No need to be scared, though. Just dream and live and love.
Guildenstern - 26. Mrz, 16:47
Was haben Robert Downey Jr und Kai Schumann gemeinsam? Well, for starters, they are quite dashing. Darüber hinaus sind sie auch verblüffend ähnliche Typen wie Mu. Warum sehne ich mich immer nach dem Unerreichbaren?
Guildenstern - 18. Feb, 10:53
Habe entdeckt, dass das Einzige - gut, das Einzige neben Musik -, das mich von einer unglaublichen Spannung (besch*ster Schüler aller Zeiten) herunterbringt und glücklich macht, das Sitzen am Computer und dort Schreiben ist. Obwohl ich grad schon lieber schlafen würde. Schlaaaafen.
Guildenstern - 22. Jan, 17:22
Wenn es mich schon deprimiert, wenn mein Lieblingsjournalist für Texte, die ich gut finde, Online-Postings der eher mauen Sorte erhält, sollte ich dann wirklich selbst was veröffentlichen?
Guildenstern - 5. Jan, 13:20
Erkenntnis zum Tage, sehr erschütternd: Ich liebe und ich brauche Ordnung. Darum habe ich z.B. meine Videoaufnahmen in einem Heft verzeichnet. Damit mir aber nicht einmal fad wird, wenn ich alles geordnet habe, sabotier ich mich selbst und halt ein katastrophales Chaos, damit das Potential zum Ordnunghalten immer da ist. Wo wäre denn da die Herausforderung? Und wo ist jetzt mein Leben?
Guildenstern - 30. Okt, 20:07
Für meine Eltern, die mir immer mit Liebe und Unterstützung und Wertschätzung zur Seite gestanden, immer an mich geglaubt haben, den Glauben leben.
Für meine Schwester, weil dir etwas an mir liegt und wir unsere Leben teilen können, und meinen Schwager; für die Hoffnung und die Wahrheit
Für meinen Bruder, weil du mein Vorbild bist; weil du so eine tolle Frau gefunden hast; und meine Schwägerin, weil du meinen Bruder gefunden hast, weil du ein feiner Mensch bist, weil du eine weitere Dimension dazubringst
weil ich euch liebe
Für K und R; dafür, dass ihr mich einfach mögt; dafür, dass wir über die großen Zusammenhänge und über die winzigsten Details reden können; dafür, dass es das noch gibt; für den Emma-Impuls; für unausgesprochene, vielleicht unabsichtliche Worte, die mir Denkanstöße waren
Für H; danke, dass du mich aus den Fängen des anderen befreien wolltest, wenn es auch damals noch nicht so richtig geklappt hat
Für M R, der einer auf dem Weg war, der mich glauben ließ, dass es Wunder gibt, der mir auch zeigte, dass Freundschaften Grenzen haben und Belastungsproben überstehen müssen
Für T M, der nicht zuletzt für lange, lange Zeit das Idealbild meines ewig gesuchten Intellektes war, an dem ich lange allen Humor, allen Weitblick, alle Intelligenz maß, der mir letztlich auch zeigte, wie es ging, jemanden loszulassen
Für Th und A, zwei der realen Männer, die mich lehrten, dass ich viel Falsches mit mir geschehen lasse, dass ich oft mit Blindheit geschlagen sein kann
Für Ma, du weißt warum, oder? Du bist einfach unglaublich und einfach einzigartig; der Kopf, den man sucht.
Für T A, der die Grundfesten meines Gefühlsvermögens bildete
Für B D, die mir jahrelang eine Begleiterin war und die mir eine Lebensaufgabe mitgegeben hat
Für R, für den Kindergarten, und weil er nicht ahnt, wie wichtig das Wissen so viel später war
Für C, der meine Menschenkenntnis vom Thron schubste, mir zeigte, dass ich keineswegs nicht reinfallen kann, der mir bewusst machte, wie wertvoll das vermutlich letzte Mal volles Gefühl dann sein wird
Für D, weil du und ich, wir gleichzeitig gewesen wären; weil es gleiche Wellenlänge gab
Für Freundinnen und andere Wegbegleiter, die über wenige Wochen, ein paar Monate oder Jahre oder viele, viele Jahre wahr, echt und wichtig waren: A, für das Samenkorn der Musik; Ch, für den Grenzwert der Perfektionstendenz in Körper, Musik, Tanz und Lächeln, S, Te und N, für das bisher wichtigste Jahr meines Lebens und was davon noch übrig ist; A S, C B und B S, für Kraft und Verständnis und Austausch im bisher schwersten Jahr meines Lebens; für Re
Für E, die du sogar mit mir in Urlaub fuhrst, mich nimmst, wie ich bin, mich magst und mich dich mögen lässt
Für C, die du mich wie beinahe niemand kennst, manchmal in die richtige Richtung schubst, mich nie verurteilst, schon ziemlich lange in meinem Leben bist; Vorlesungen, Länder, Pech und Glück, nichts konnte unser Band kappen
Für Al; du hast schon so viele Gedanken und Erlebnisse mit mir geteilt; die Distanz hat uns zusammenwachsen lassen; du glaubst trotz allem an mich; für die letzten und die nächsten 16 Jahre
And what it all boils down to
is that I haven’t got it all figured out just yet
This is for the one
you know who you are and where I belong
you comfort and hold me
you teach me and listen
you shape me and lean on me
you look at me and see me
you see me and accept me
you let me love you with all there is in my heart
you take my quirks and my strengths, my faults and my goodness
you wait for me, you catch up, you hold my hand, you are there
you are mine and I am yours
you and I are there now, and I we’ll go on together
my one
Guildenstern - 13. Jul, 20:23
Ich bin noch unentschlossen, ob ich diese Serie gut finden darf und will. Mal abwarten. Witzig. Ziemlich witzig. Aber vor allem habe ich Kai Schumann entdeckt. Oje, ein neuer toller Mann. Nein, toll! Ich bin hin und weg. Aber seltsamerweise schlägt mit der gleichen Welle die Nachricht ein, dass ich nie so einen süß wirkenden haben werde. Oi, wie denke ich denn? Na ja, so eben. Ach, und heute hab ich mich wieder mal gefreut über den Kollegen. Er hätte wahrscheinlich jede angelächelt, die dort gestanden hätte, aber dieses Mal war es eben ich. Ich bin schon ein wenig seltsam, oder? Darf ich mir wünschen, dass er mich irgendwann mal wieder auf ein Gespräch treffen will? Blase ich jetzt die Qualität der Unterhaltung auf unwirkliche Größe auf, oder gab es da wirklich was? Verstanden wir uns wirklich? Hmm. Vermutlich leider letzteres. Schade, denn ich vermute auch, dass, if given a chance, ich nicht lange unbeschadet, hmm, unbeeindruckt dasitzen könnte, wenn ich ihm z.B. bei Kaffee gegenüber säße. Vielleicht braucht es einfach die Zeit, die ich sowieso brauche, um aufzutauchen und die Lichter der Stadt zu genießen. So behaglich, so geruhsam.
Guildenstern - 1. Jul, 20:51
Früher hatte ich Angst vor ihnen. Heute erkenne ich, wie wunderschön sie sind. Andererseits, vor solchen Exemplaren hatte ich auch damals nicht Angst, oder? Manchmal wäre ich gerne mit meiner heutigen Seele im Körper und in der Lebenswelt einer Siebzehnjährigen. Wie gerne würde ich in die Köpfe der Maxis und Andis schauen.
Guildenstern - 26. Jun, 21:51
Suchfeldeingabe: charts 1999 U.S.
Ergebnis: Youtube-Frenzy mit Gänsehaut beim Hören diverser C-Dale-Erinnerungen.
Dorm all over. Campus all over. Study nights all over. Endless talks over a cup of Earl Grey. Walks from class to class running into classmates, dormmates, fellow internationals, over and over trying to figure out the appropriate answer to that ever-mystifying "Whasssuuuup!". Swooning at the sight of my Aussie. Standing in line for uninspired lettuce, fries in variations in weekly rotation. Sitting with my eyes on the clock and wishing I didn't have to leave my Aussie to catch my music class. Sitting in my music class dreaming away - nothing was really new there anyway; why had I chosen Music Appreciation 101? - and scribbling about my Aussie. Well, he disappeared quite quickly, compared to others, but then, sitting in those classes, why would I care about those stares by students who wondered about the girl who had obviously misplaced her diary? Sitting in the cafeteria, unthinkingly letting my eyes wander over obese bodies of dormmates, letting thoughts surface like "how can you..." and instantly feeling bad about that and about suddenly feeling quite slim despite not having lost a pound since arriving. Finding myself annoyed beyond belief at some people's lack of manners. (Snort? Snorrrrrtttt? Never heard of tissues?) Wondering about some trends. (Brrr! Why would you think wearing a cap that kinda reminds everyone of a bank robbery makes you sexy?) Perching on T's bed, leaning on the cool wall, feeling slightly less popular than "T - the babe" and clueless as to why it would matter. Trying not to let the aggressive strength of the naval guy's muscles intimidate or bother me. Enjoying the umpteenth movie I could finally watch in English - no one would mind it wasn't in German. Getting a little irritated at T's "sh! ssshhh!" Enjoying myself when I was really myself. What more in the world do you need than yourself, true friends, good books, good music, good movies and topics to talk about? I guess from today's point of view, I'd say: a perspective. Back then I didn't, because being there was enough, later would come later. It only works because it's temporary, though. I also guess it was so great back then because it was the first time I actually liked myself, I enjoyed myself, I was myself, I didn't hold myself back, I became myself. What a bummer coming back. Lots of tears upon leaving (what I thought was) the one. (Well, with hindsight, it's easy to say he was wrong from the beginning. Hindsight is always 20/20.)
Looking at the clock, I wonder: Where did that come from? And: Though I like what I've become, why did it take me so long? And why did I have to go through all the trouble in between? When will I reward myself?
Guildenstern - 15. Jun, 22:02