Samstag, 16. Januar 2010

When you get the choice

Favorite heart-tugging music:
...never settle for the path of least resistance
living might mean taking chances
but they're worth taking...


Kitschig, aber sooo schön.

Sonntag, 3. Januar 2010

Noch einer

Ranga Yogeshwar. Awwww! Da zeigt sich mal wieder meine gewisse Vorliebe für Inder. Sehr gescheiter und feiner Mensch, soweit sich das via Fernsehen beurteilen lässt. Attraktiv.

weil sie böse sind

Hilfloser Versuch einer Aussage. Eigentlich würde ich lieber diskutieren, mich über diesen Film austauschen. In Ermangelung einer Ansprechperson heute hinterlasse ich mal ein Poof! Poof! Ich will nur sagen, wie super der Tatort war. Obwohl ich die Münsteraner immer wegen ihres Unterhaltungswerts und ihrer Intelligenz schätze, so war das doch der nachhaltigste Tatort. Gänsehaut. Ehrfurcht. Großartiges Drehbuch. Großartige Darsteller. Milan Peschel!! (Diese Augen!) Mathias Schweighöfer. (Grandioser Schauspieler!) Vor allem aber hat dieser Film unglaubliche Aussagekraft über die Menschen an sich. Großes Kino. Im Fernsehen.

Heiterer Himmel

Es passiert immer unerwartet. Nix mit Stetigkeit. Schon der dritte Tag des Jahres bringt die Erkenntnis, dass es vielleicht doch möglich ist. Aber vielleicht nicht dieses Mal.

Lisbeth und ich schreiten mit kalten Wangen in die Kaffeerösterei, und der Lärm, der sich im akustisch höchst ungünstigen Raum zu vervielfachen scheint, umhüllt uns. Voll ist es. Eine Kellnerin führt uns in den Wohnzimmernebenraum, der etwas leiser ist und wo gerade ein Sofatischchen frei wird. Davor bleiben wir hängen. Lisbeth hat ein bekanntes Gesicht entdeckt. "Hey, hallo, grüß dich." Er hallot zurück. Ich versuche an den diversen Trinkbehältnissen auszumachen, ob er alleine da ist oder ob seine Begleitung gerade auf dem Klo weilt. Die beiden plaudern ein Weilchen, dann stellt Lisbeth uns vor: "Das ist der Flo - das ist die Ronja."

Ich stelle fest, dass ich sehr präsent bin, gut gelaunt vom Spaziergang in der Kälte, von der Gegenwart Lisbeths - die so ein zack-wumm-von-der-ersten-Sekunde-an-sympathisch-Mensch für mich war und ist. Durch meine Nervenbahnen laufen Überlegungen, ob er ein früherer Kollege von Lisbeth ist, nachdem ich heraushöre, dass er auch Lehrer ist. Und ich entdecke den Wunsch in mir, dass er sich zu uns rübersetzt.

Wir nehmen auf dem Sofa Platz. Wenig später tauchen Flo und sein Buch auf und nehmen uns gegenüber Platz. Schön geschickt hat er das eingefädelt, dass er mich, als sie uns vorgestellt hat, drei, vier intensive Sekunden angeschaut hat. Schau, schau! Und danke an sie, dass sie kurz eingeflochten hat, dass sie sich von Datingcafé kennen, aber nicht mehr draus geworden sei.

Ich fühle ein unerwartetes Gefühl im Bauch - und erkenne, dass es ein gewisses Wollen, ein gewisser Ehrgeiz ist, nicht durch den Rost zu fallen. Ein interessanter Typ. Nicht nur Oberfläche. Er liest. Sieht nicht schlecht aus. Ist nicht unsympathisch. Unerwartet.

Nach einem Weilchen bemerke ich, dass der Monitor zugeschaltet wurde und ich die Blaupause über ihn lege. Aber nur kurzfristig, dann bin ich wieder ganz da. Wahrscheinlich ist es so wie schon einmal, dass ich mich nämlich so locker wie noch in in meinem Leben fühle und trotzdem als zurückhaltend und schüchtern ankomme. Aber immerhin fühle ich mich nicht heimlich, still und leise. Ach, und da ist der Wunsch erwacht, ihn wiederzusehen.

Das wird vermutlich nicht passieren. Wie denn auch? Er hat sich einfach verabschiedet. Und ich bin auch so intelligent, nicht einfach anzunehmen, dass er nicht gleich etwas gesagt hätte, sondern später draufkommt, wenn er mich hätte wiedersehen wollen. Vielleicht will ich ihn ja auch gar nicht wiedersehen? Ja, doch, würde ich nicht ungerne. Zumindest könnten wir uns schätzungsweise gut unterhalten.

Das gibt ja Anlass zur Hoffnung. Ganz allgemein. Es gibt anscheinend doch noch mehr als einen interessanten Menschen.

making it happen - hidden agenda

Es ist schon gut, wenn man sich nur für sich selbst schön herrichtet, etwas anzieht, in dem man sich gefällt. Wenn man dann unerwartet jemandem begegnet, muss man sich nicht wie ein Bauarbeiter in Montur auf einer Vernissage fühlen.

"Making it happen" bleibt mein Motto für 2010, aber es kommt ein Untertitel dazu. B.S. Being s... - außer an Tagen, an denen ich den Mantel der Unsichtbarkeit anziehen will.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

only human

Wenn's drauf ankommt, ist sie halt doch nur eine Katze. Auch wenn sie sonst meist ein Mensch ist. Das glänzende schwarze Knäuel sitzt auf meinem Schoß, und als meine Mutter sich sorgt, dass sie mich bei meinen Fertigungsarbeiten stört, beruhige ich sie: "Nein, nein, wir haben uns geeinigt, dass sie auf meinem Schoß sitzen kann, aber dass ich nebenbei fertigstricke. Wir haben eine Vereinbarung getroffen."

Sie wärmt mir die Oberschenkel, während ich in ihrem Rücken Masche um Masche an den Schal setze. Der Schwanz klopft schon etwas verdächtig und... plötzlich hat sie sich herumgeworfen, gleichzeitig in mein Bein und in den Wollfaden gekrallt und beißt heftigst in den Spielkameraden "100% Schurwolle". "Aus!", "Nein!" und "Lass den Faden los!" sind genauso effektiv wie ein "Tststs!", wenn ein Kleinkind auf den Herd greifen möchte. Ich sehe schon den Sabber, der fortan im Schal weilen wird, aber meine Sorge ist unbegründet: Sie hat sich einfach ihren Faden abgebissen.

Vom Vorzimmer tönt meine Mutter: "Ja, sie ist halt doch eine Katze."

Sonntag, 20. Dezember 2009

making it happen

Bin heute aus Tiefstschlaf aufgewacht und dachte nur eines: Ich weiß mein Jahresmotto für 2010!
So eine Entstehung nenne ich ein Zeichen, und ich werde dieses Motto nehmen.

Mittwoch, 11. November 2009

Das Rennen

Oder, wie ich es nennen würde: Das Weglaufen. Gibt es etwas Lächerlicheres oder etwas Langweiligeres, als Prominenten dabei zuzusehen, wie sie ihre Fitness verbessern und einen Steilhang runterrutschen wollen? Oououou, dafür wird Geld verbraten!!! Na ja, ich zahl ja Gott sei Dank anderswo Gebühren, aber ehrlich, WIESO? Wieso, wieso, wieso dieser Schwachsinn? Muss sich die österreichische Seele einen Boost geben, indem sie sich mit dem Nationalsport im Fernsehen feiert und das mit einem kleinen Moderator und uninteressanten Prominenten tut?
Brrrr! Nach dieser einen gesehenen Minute - nach der ich erst geschnallt hatte, dass es sich NICHT um den neuen Titel der Dauerübertragung von richtigen Skirennen handelte - kriegt mich da keiner mehr hin. Brrr!

Donnerstag, 1. Oktober 2009

If you pass this way again...

Es gibt Momente, in denen alles zusammenkommt. Man sieht sich eine Folge von Criminal Minds an, weil das Durchblättern des Prinz München doch nicht so aufregend ist. Das Ende der Episode wird von Bob Dylan begleitet, von einem seiner wenigen Songs, die ich immer und überall auf der Stelle erkennen würde, und von seinem schönsten:

"Come in," she said, "I'll give you a shelter from the storm."
http://www.bobdylan.com/#/songs/shelter-storm

In solchen Sekunden versteht man die Welt und das Leben ein bisschen. Trotzdem bleibt die Frage: Warum ist Geduld so schwierig?

Das letzte Wort

Manchmal ist es das Beste, was einem passieren kann, dass man nicht das letzte Wort hat!! (Wenn man so wie ich veranlagt ist, wartet man nämlich, so man das letzte Wort gesprochen oder geschrieben hat, darauf, ob nicht doch noch eine allerletzte Erwiderung kommen würde.) Hui, ist das schööööön!!!

Mittwoch, 30. September 2009

Nebensache Nummer...

Ähm, wieso jetzt genau hatte ich gefühlte zehn Varianten eines Männer-Menüpunktes, aber keinen für Musik? Skandal!!!!! Das ist nun geändert! Hui, ist das schön.

Wise-Guys-Konzert verschoben!

Eben auf der Homepage gelesen: Das München-Konzert ist auf den 3.3.2010 verschoben worden. Na ja, die paar Tage mehr werde ich auch noch warten können. ;) Und ich könnte ja fast schon feiern dann...

Hach, und das Video-Blog ist wieder soooo schön. :)

Freitag, 25. September 2009

Nur für dich ;)

Angekommen?

Ab jetzt Hauptrolle!!

Guildenstern hat die Seite gewechselt.

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