Sonntag, 13. Juli 2008

Versuch einer Widmung

Für meine Eltern, die mir immer mit Liebe und Unterstützung und Wertschätzung zur Seite gestanden, immer an mich geglaubt haben, den Glauben leben.
Für meine Schwester, weil dir etwas an mir liegt und wir unsere Leben teilen können, und meinen Schwager; für die Hoffnung und die Wahrheit
Für meinen Bruder, weil du mein Vorbild bist; weil du so eine tolle Frau gefunden hast; und meine Schwägerin, weil du meinen Bruder gefunden hast, weil du ein feiner Mensch bist, weil du eine weitere Dimension dazubringst

weil ich euch liebe

Für K und R; dafür, dass ihr mich einfach mögt; dafür, dass wir über die großen Zusammenhänge und über die winzigsten Details reden können; dafür, dass es das noch gibt; für den Emma-Impuls; für unausgesprochene, vielleicht unabsichtliche Worte, die mir Denkanstöße waren
Für H; danke, dass du mich aus den Fängen des anderen befreien wolltest, wenn es auch damals noch nicht so richtig geklappt hat
Für M R, der einer auf dem Weg war, der mich glauben ließ, dass es Wunder gibt, der mir auch zeigte, dass Freundschaften Grenzen haben und Belastungsproben überstehen müssen
Für T M, der nicht zuletzt für lange, lange Zeit das Idealbild meines ewig gesuchten Intellektes war, an dem ich lange allen Humor, allen Weitblick, alle Intelligenz maß, der mir letztlich auch zeigte, wie es ging, jemanden loszulassen
Für Th und A, zwei der realen Männer, die mich lehrten, dass ich viel Falsches mit mir geschehen lasse, dass ich oft mit Blindheit geschlagen sein kann
Für Ma, du weißt warum, oder? Du bist einfach unglaublich und einfach einzigartig; der Kopf, den man sucht.
Für T A, der die Grundfesten meines Gefühlsvermögens bildete
Für B D, die mir jahrelang eine Begleiterin war und die mir eine Lebensaufgabe mitgegeben hat
Für R, für den Kindergarten, und weil er nicht ahnt, wie wichtig das Wissen so viel später war
Für C, der meine Menschenkenntnis vom Thron schubste, mir zeigte, dass ich keineswegs nicht reinfallen kann, der mir bewusst machte, wie wertvoll das vermutlich letzte Mal volles Gefühl dann sein wird
Für D, weil du und ich, wir gleichzeitig gewesen wären; weil es gleiche Wellenlänge gab
Für Freundinnen und andere Wegbegleiter, die über wenige Wochen, ein paar Monate oder Jahre oder viele, viele Jahre wahr, echt und wichtig waren: A, für das Samenkorn der Musik; Ch, für den Grenzwert der Perfektionstendenz in Körper, Musik, Tanz und Lächeln, S, Te und N, für das bisher wichtigste Jahr meines Lebens und was davon noch übrig ist; A S, C B und B S, für Kraft und Verständnis und Austausch im bisher schwersten Jahr meines Lebens; für Re
Für E, die du sogar mit mir in Urlaub fuhrst, mich nimmst, wie ich bin, mich magst und mich dich mögen lässt
Für C, die du mich wie beinahe niemand kennst, manchmal in die richtige Richtung schubst, mich nie verurteilst, schon ziemlich lange in meinem Leben bist; Vorlesungen, Länder, Pech und Glück, nichts konnte unser Band kappen
Für Al; du hast schon so viele Gedanken und Erlebnisse mit mir geteilt; die Distanz hat uns zusammenwachsen lassen; du glaubst trotz allem an mich; für die letzten und die nächsten 16 Jahre

And what it all boils down to
is that I haven’t got it all figured out just yet

This is for the one
you know who you are and where I belong
you comfort and hold me
you teach me and listen
you shape me and lean on me
you look at me and see me
you see me and accept me
you let me love you with all there is in my heart
you take my quirks and my strengths, my faults and my goodness
you wait for me, you catch up, you hold my hand, you are there
you are mine and I am yours
you and I are there now, and I we’ll go on together
my one

Montag, 7. Juli 2008

about to burst

Right now there is nothing, you hear me, nothing better in this world, than Doctor's Diary. It's bliss!!!

I'm in love, I'm in love, I'm in love with this show, the world, myself almost.

Sonntag, 6. Juli 2008

Noch einmal Hirn, bitte!

"Sabine ist blond. Vor allem aber ist Sabine neu in ihrem Job."

So oder ähnlich beginnt eine Dokumentation, die das ZDF heute am Spätnachmittag ausgestrahlt hat und die ich nicht über die erste Minute hinaus ertragen konnte. (Ich garantiere nicht für den Wortlaut des zweiten Satzes. Er war so oder so ähnlich. Die ersten Worte jedoch stimmen garantiert.) Unabhängig davon, wie intelligent oder nicht die gezeigte junge Frau war, welches Schundmedium darf sich ungestraft mit der Äußerung "Sabine ist blond." hinauswagen, wenn es offensichtlich nicht um einen Friseursalon, eine Typberatung oder Ähnliches handelt, wo die Haarfarbe von etwas Relevanz ist? Doch nicht das ZDF, oder? Schande über sie!!!

Dienstag, 1. Juli 2008

Doctor's Diary

Ich bin noch unentschlossen, ob ich diese Serie gut finden darf und will. Mal abwarten. Witzig. Ziemlich witzig. Aber vor allem habe ich Kai Schumann entdeckt. Oje, ein neuer toller Mann. Nein, toll! Ich bin hin und weg. Aber seltsamerweise schlägt mit der gleichen Welle die Nachricht ein, dass ich nie so einen süß wirkenden haben werde. Oi, wie denke ich denn? Na ja, so eben. Ach, und heute hab ich mich wieder mal gefreut über den Kollegen. Er hätte wahrscheinlich jede angelächelt, die dort gestanden hätte, aber dieses Mal war es eben ich. Ich bin schon ein wenig seltsam, oder? Darf ich mir wünschen, dass er mich irgendwann mal wieder auf ein Gespräch treffen will? Blase ich jetzt die Qualität der Unterhaltung auf unwirkliche Größe auf, oder gab es da wirklich was? Verstanden wir uns wirklich? Hmm. Vermutlich leider letzteres. Schade, denn ich vermute auch, dass, if given a chance, ich nicht lange unbeschadet, hmm, unbeeindruckt dasitzen könnte, wenn ich ihm z.B. bei Kaffee gegenüber säße. Vielleicht braucht es einfach die Zeit, die ich sowieso brauche, um aufzutauchen und die Lichter der Stadt zu genießen. So behaglich, so geruhsam.

Freitag, 27. Juni 2008

Schafe im Heckfenster

Ich glaube, dass der Glanz in meinen Augen zumindest von einer Person erkannt wird, nämlich von der, der er gilt.

Aber das ist jetzt auch egal. Eigentlich ist heute nichts passiert, und trotzdem fühle ich mich ein wenig wie im Aufbruch. Ändert sich was?

da denkste noch

Da machste die Tür auf, und da steht er. Da klingt dein Herz gleich in Fis-Dur.

Dann stehste neben dem Kopierer und siehst im Gedränge um den anderen Kopierer den Kollegen. Ich wag jetzt mal ne vorsichtige Prognose: Der is auch schon vergeben.

Dann machste ne Runde und überlegst ne Taktik, um unauffällig den da anzusteuern, stehste dann nebenbei und bist in deiner Funktion, versuchste aber, den 1000-Watt-Charme nicht auf dein Herz überspringen zu lassen, weißte aber im Grunde, dass das schon lange passiert ist.

Dann geht dir ein Licht auf: Du bist hier nicht, um deinen Beruf auszuüben, du bist hier, um für dich, für dein Leben und für deinen eigentlichen Beruf was zu lernen.

Heut hab ich die Schranke im Kopf gesehen.

Donnerstag, 26. Juni 2008

upside down and inside out

Früher hatte ich Angst vor ihnen. Heute erkenne ich, wie wunderschön sie sind. Andererseits, vor solchen Exemplaren hatte ich auch damals nicht Angst, oder? Manchmal wäre ich gerne mit meiner heutigen Seele im Körper und in der Lebenswelt einer Siebzehnjährigen. Wie gerne würde ich in die Köpfe der Maxis und Andis schauen.

Dienstag, 24. Juni 2008

Selbstwert

Ja, ich rede ab und zu mit mir selbst. Ich bin ja auch wer.

Zitat: Mama

da war er

Es gibt Schönes. Manchmal passieren unglaubliche Dinge, die einen glauben lassen, dass es im Grunde eine schöne Welt ist. Vor ein paar Monaten wollte ich auf meinem Weg in die Arbeit Musik hören und nestelte zu diesem Behufe meinen MP3-Player aus der tiefen Winterjackentasche. Schon war der Ohrhörer ohne mein Nachdenken im Ohr, als mir auffiel, dass das Gummihütchen, mit dem man die Hörer erst genießen kann, auf einer Seite fehlte. Hektisch durchwühlte ich meine Tasche - nichts. Ich ging ein paar Meter zurück, suchte den Boden mit meinen Augen ab, nahm aber zwischen den Körnchen des Streukieses auf dem winterkalten Gehsteig nichts wahr. Später zeigte sich, dass ich den Teil auch nicht bereits zu Hause verloren hatte. Was blieb? Ich musste ihn resigniert als auf ewig verschollen abschreiben. Nachkaufen? Teuer. Stattdessen nahm ich die andere Größe, die zwar passte, aber etwas unangenehm im Ohr zwickte.

Gestern ging ich die Straße entlang und hatte den Blick wie so oft frustriert gesenkt. Plötzlich sah ich ein kleines schwarzes Ding auf dem Asphalt. Moment! Ich hob es auf, inspizierte es. Es sah verdächtig wie mein im Winter verlorener Kopfhörerteil aus. Etwas verstaubt, aber sonst in Ordnung. Ich wähnte mich in einer Wunderwelt. Es kann natürlich sein, dass jemand anderer dieselben Kopfhörer hat und denselben Teil wie ich verloren hatte. Es kann aber auch sein, dass sich meiner wundersam über die Monate gehalten hat, nur ein bisschen von einer Straßenseite zur anderen gewandert ist, um eines Tages in mein Blickfeld zu wandern.

Ich mag Zeichen. Wenn es für sonst nichts eines ist, dann, dass ich an das Gute noch glauben darf.

Sonntag, 22. Juni 2008

hihi 2

Er hat ein "rundes, breites Grinzen" im Gesicht.

Gehört auf Ö3, heute, 22.6.08

hihi

Schlimme Zustände von Heimat- und Orientierungslosigkeit in den Innenstädten, denn:

"Viele der Bäder sind auf dem Weg nach Hause."

As heard on Ö3 this minute.

Ab jetzt Hauptrolle!!

Guildenstern hat die Seite gewechselt.

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