Sonntag, 30. März 2008

I still love you, New York

Good, nah, not so good to be home, but at least I've had a relaxing day with my parents, a nice and unexpected passenger in Ht, and my five silly minutes at the newsstand at the station. Yep, I did buy that magazine, hope it won't get me lost in something. But, nah again, in these two weeks I've moved on to being more of me, and that includes not rushing into something that might be stupid or that might just be another self-delusion.

Gosh, have I ever come back from a vacation, even from a weekend, and felt this liberated? This easy? This unfrustated (which is an unelegant word, but I can't think of one that fits better right now)? I wish I had another day off like A, but I guess that kind of wish just gets me in trouble. So let me indulge and have a small bite of cake and a look at my magazine. Gosh, feels good even thinking of it!

Donnerstag, 27. März 2008

Feels like home to me, feels like home

Ich mag nicht nach Hause fliegen. Ich will weiterhin hier sein, die Zeit geniessen. Es hat mich eine gewisse Unruhe erfasst, weil ich weiss, dass wir nur noch etwas mehr als einen Tag haben. Danach muss ich mich auf meine in allen Zellen gespeicherten Eindruecke verlassen. Aber diesmal hab ich das Speichern ziemlich gut geschafft. Ich glaube, dieser Urlaub war in vielerlei Hinsicht eine Wende. Die Person, die mich dieses Blog ueberhaupt erst anfangen liess, hat sich als fehlbarer, unsere Freundschaft als fragiler herausgestellt.

Auf einmal ergibt so vieles einen Sinn, was mich vorher nur verwirrt hat. Ich finde Themen, die mich nicht nur in Buechern interessieren, sondern mir, scheint's, auch eine Richtung vorgeben sowie sogar Vergangenes erklaeren. War ich lange nur eine Ansammlung von Beziehungen, Gefuehlen und Gedanken, so bin ich nun ich, ein Mensch, der sich der ganz eigene Mensch, der ganz eigene Charakter, ein einzigartiges Wesen mit Ecken und Kanten zu sein traut. Wow! Ich bin ein bisschen stolz auf mich. Ich fuehle mich unabhaengiger von der Meinung und dem Gefallen anderer. Wow! Ich bin ein bisschen stolz auf mich.

On top of that hat sich mir gestern wieder eine Maennererkenntnis eroeffnet: Der Eine kann nur der Eine sein, wenn er Misogynie auf allen Ebenen, mit allem Handeln, Denken, Sprechen, Fuehlen ablehnt. In erster Linie Mensch eben.


("ss" und "ue", "ae", "oe" sind keine Fehler, sondern Ergebnis der englischen Tastatur.)

Freitag, 29. Februar 2008

Tag 06: irgendwie und sowieso

Ich hab mich neu verliebt: in Irgendwie und Sowieso. Schon in den ersten Minuten. DAS IST ES.

Montag, 18. Februar 2008

spontaner Zufallszettel

Man kann Vorsicht Furcht, man kann Mut Leichtfertigkeit nennen. (Ja, das ist von Bismarck, aber es hat trotzdem was.)

Viel, viel, viel wichtiger: die HS-Quelle wieder angezapft und prompt am Herzen berührt worden.

Lollipop nights

Yo, Mika!
Pop wisdoms to be cherished even in the darkest nights of despair:
* Too much candy gonna rot your soul.
* Sucking too hard on your lollipop, love's gonna get you down.
* Live your life until life is found, or love's gonna get you down.

Montag, 11. Februar 2008

there all along

I sat down next to one of those guys that have a teeny tiny little marking in my brain because I've noticed something or something else at some point. Couldn't be vaguer. Qualms at first, of course, like when you sit down at church and don't leave an empty seat between you and the other because you don't want to be odd. Then you feel odd. The chit-chat was nice. He has got nice and telling eyes. Ah, one more little marking.

I can, but I don't have to.

Freitag, 8. Februar 2008

downward spiral

Sowas geht ganz schnell, wenn man von der Außenwelt nicht abgehalten, sondern bestätigt oder in Ruhe gelassen wird. Begonnen hat alles mit der lässig desinteressierten Art meines ehemaligen Friseurs. Darf man sich nicht eine gescheite Kopfmassage erwarten, wenn man sich die Haare waschen lässt? Gut, das nähme man ja in Kauf. Doch dann hat er den Blick mehr auf dem (Non-)Geschehen vor dem Fenster als auf meinem Haupt, man fühlt sich an verträumte Schüler in der Klasse erinnert. Ärgerlich dabei, dass man meint, es müsse etwas zu sehen sein, warum würde er sonst sogar immer wieder zum Fenster gehen und rausstieren. Anscheinend ist das Topereignis gut hinter der eigenen Sessellehne verborgen, sodass einem der Spiegel auch nicht helfen kann. Die lässigen 49 Euro, die man dann für Waschen und Schneiden hinlegt, trocknen einem die Trauertränen, dass man das erste Mal seit Jahren - man ist halt ein Ausnahmemensch - mit dem Friseur bricht. Und eben nicht, weil ein neuer eröffnet, der gleich nebenan und damit näher liegt oder weil man in eine andere Stadt zieht. Tja, wer chillen und sich missachtet vorkommen will, der besuche meinen ehemaligen Friseur. Wer wie ich aber nach Rundumwellness sucht, der sucht weiter.

Ach, wäre es nur der Friseur gewesen! Das Unglaubliche trifft ein - ich übersehe ein Verkehrszeichen und fahre zwei Meter gegen die Einbahn - und das auch noch im Menschengetümmel! Wie peinlich. Ich hoffe, ich habe die Scheuklappen soweit aktivieren können, dass ich nicht nur niemanden Bekannten gesehen habe, sondern dass da tatsächlich niemand war.

Dann kämpft man sich mit dem Einkaufswagen durch die endlose Weite des Megamegamarktes und findet die Hälfte erst beim dritten Versuch. Man sieht die Zeit dahinrinnen.

In der sich langsam wälzenden Kolonne vor der Ampel schert ein Idiot aus und fährt, ohne zu blinken, auf meine Spur. Da muss die Hupe sein.

Beim Einparken - links ist normalerweise meine Spezialität - stirbt der Motor zweimal ab.

Man kommt nach Hause, in der Wohnung oberhalb schreien und trampeln die Kinder, die man schon der zukünftigen (?) Verhaltenskreativität verdächtigt (und die auch schon wieder zu lärmen anfangen, kaum dass man sich gedacht hat, na, jetzt sind sie aber ruhig).

Der Skype-Partner ist zwar online, hebt aber nicht ab. War man die Viertelstunde zu spät wirklich so zu spät, dass man mit akuter Unhöflichkeit ein Gespräch unmöglich gemacht hat? Man schaut noch einmal: offline.

Und bei alledem weiß man: Diese ganze miese Laune wäre im Nichts wieder ins Positive verkehrt gewesen, wüsste man nicht, dass in drei Tagen wieder Schule ist. Back with a vengeance.

Heute gibt es nur noch eines, was mich retten kann: You've been Gilmored.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Weibchens Territorium

Ein paar Momente dauerte es wahrscheinlich schon, aber dann hatte sich die Situation mir glasklar vor Augen gelegt. Ich war die Konkurrenz. Ein Weibchen war auf Territorialverteidigung. Da begann es Spaß zu machen. Im Grunde hätte ich wahrscheinlich kein Interesse gehabt. Doch da waren ein paar Blicke, die ich auf mich fallen sah (sie könnten auch auf meine Freundin oder den leeren Raum zwischen uns gefallen sein, dazu sah ich ihn aus einem zu ungünstigen Winkel). Da waren ein paar Sechster-Sinn-Signale, die mich aufhorchen ließen. Vielleicht war er ja einfach nur auf der Suche nach netter Konversation und noch nicht ganz locker, weil er niemanden kannte. Vielleicht las ich auch einfach nur, was ich mir zusammenfantasierte, weil ich ihn nicht kannte. Aber nachdem er gesagt hatte "Deutsch, Geschichte und politische Bildung," da war ich irgendwie in der Seifenblase gefangen. Dann fiel mir auf, dass er eine Art hatte, seinen Kopf im Nacken etwas nach vor zu halten. So, als ob er sich kleiner machen wollte. (Dabei war er ja gar nicht groß. Es war sogar das erste Mal, dass ich mir zu groß vorkam, obwohl mich meine Absätze wohl nur um vier Zentimeter über die im Pass vermerkten 1,70 m hoben.) Und diese Haltung erinnerte mich unbewusst, aber frappant an - well, you guessed it - M. (Nur ist der wirklich groß, aber egal.) Plötzlich hatte ich das Gefühl, einen mit den (für meine Verhältnisse) genau richtigen Interessen vor mir zu haben. Vielmehr neben mir. Ich wollte schon mal kurz eine typische C-Interessensfrage hinlegen, da fiel mir auf, dass das ein doch eher auffälliger Wechsel vom Fünfergespräch zum Duett gewesen wäre. Ich ließ es, nur um dann im passenderen Moment doch noch nachzugeben. Ein Minidialog entspann sich, nach dem ich das Gefühl hatte, eventuell doch den Eindruck einer verbissenen und negativen Tante hinterlassen zu haben.

Ich wandte mich wieder der Fünferallgemeinheit zu, und da kam sie auch schon, die Besitzerin des vereinsamten Glases. Stellte sich neben mich. War anfangs noch ganz nett. Doch plötzlich hatte sie sich ihn gekrallt, und jedesmal, wenn ich einen harmlosen Seitenblick warf, spürte ich Gift retour. Da begriff ich: Ich war dazwischen. Die nächsten Minuten verbrachte ich mit amüsierter Beobachtung. War sie seine Freundin und eifersüchtig? Oder war sie etwa gar nicht seine Freundin? Den Vorteil der Kollegenschaft hatte sie auf jeden Fall, und mit diesem verwickelte sie ihn in ein intensives Gespräch, bei dem es mir nicht schwerfiel, mich auszuklinken. Nachdem sie ihn aber nie so berührte, nie etwas sagte, das auf eine Beziehung schließen ließ, bleibe ich bei meiner Einschätzung: Ein Weibchen sah sich gefährdet. Dabei hatte ich da zwar noch immer das leichte Gefühl von Spannung zu meiner Rechten, aber ich hatte mich schon auf den Beobachterposten zurückgezogen. Wenn er wirklich mit mir hätte reden wollen, hätte er dagegen ankämpfen müssen. Mann, was für ein Giftweibchen! Mir ist es egal.

Dienstag, 29. Januar 2008

Die 4 da!!!

Mental note: program VCR!!!!

Am 7.2. geht's mit einer Einstimmung los, am 14.2. dann mit der ersten neuen Folge, angeblich Vorschau, dann soll am 21.2. "österreichs kleinster mann" kommen. Bei Vorschaufotos bin ich schon jetzt flachgelegen!!!!!!!!!!!!!!

race time minus one minute, race time...

Was halt so passiert, wenn man viiieeel zu wenig Schlaf hatte.

*Äh, das Präludium eigentlich: Bevor ich in den Schlaf sinken konnte, weil meine Gähnspannweite beinahe Unterkieferausrenkausmaße angenommen hatte, hörte ich aus dem fernen, weil im Wohnzimmer stehenden Radio "Mika". Also, nicht ein Lied von ebendiesem, sondern den Namen. Scheiße, Puls wieder auf hundertfünfzig, weil da gerade mein Liedwunsch drankommen würde. Nix mit Einschlafen, leider auch nix mit Wunsch. War nur "Big Girl".

*Aus einer Stunde Schlaf mit anschließend bequem langer Frühstücks- und Herrichtspanne werden zweieinhalb mit anschließender Hektikunfähigkeit, die in einer Minute Verspätung mündet. ("Hat er mich gesehen? Ich bin nicht an seinem Fenster vorbeigegangen, oder?")

*In meiner Lieblingsklasse funktioniere ich nur so grade, weil ich ein Notprogramm zum Anklammern habe - und immer noch meine Kompetenz, die mich in dieser Hinsicht noch nicht verlassen hat. Ich nehme dann doch auch mal ... dran, um nicht Ungleichheiten aufkommen zu lassen und erwische mich beim (nicht nur?) innerlichen Grinsen aufgrund von Situationskomik. Den entscheidenden Buchstaben weggelocht? Sensationell. (Wer versucht mich da aufzubröseln und zu analysieren?) Dann notiere ich mir gar "... nicht so gut drauf beim Übersetzen". Poa! Leider denke ich ein paar Stunden später, ob das hoffentlich nicht ich verursacht habe... So ein Blödsinn.

*Absolut überhaupt nichts erreicht mich, außer höchstens (schon wieder eine Ausnahme!) die freundliche Art von Herrn B. Der feingespitzte Humor mit Endspitze gegen mich von A geht wohl ins Ohr, doch weiter... Beim nächsten Mal muss es anders sein, weil es mich sonst nicht mehr gibt. Ich kann nicht mehr.

*Dass es dann doch irgendwie geht, dass ich dann hier sitze, obwohl es nicht mehr geht, hat den Grund, dass ich im Hinterkopf hatte: "Aber bevor ich auf dem Kopfpolster in die Ohnmacht sinke, will ich das eventuell eingegangene E-Mail von C1 lesen, das sie mir zu meinen guten Nachrichten geschrieben hat." Wann eigentlich? Nach ihrem Frühstück? Zwischen Zug und Bus? Ich hab vielleicht Vorstellungen! Aber nichtsdestotrotz lade ich Post herunter und - lo and behold! - sehe eine andere Antwort. Gut, Pflichtprogramm? Abwesenheitsnotiz? NEIN!!! He's made my day! Toll, toller, am tollsten. Den Beigeschmack von Eitelkeit verdränge ich erst mal und schiebe ihn auf meinen Schlafmangel und meine Übervorsicht. Denn davon abgesehen liefert er die zwei besten Dinge, die ich mir nur wünschen und die er mir liefern konnte: 1)definitive proof he's not gay (weeeeell, the little but-devil is speaking again, and he's saying it might have changed, he might have come out of the closet) 2) Anknüpfungspunkte noch und nöcher.

So, jetzt kann ich gut schlafen. Ein halbes Stündchen zumindest, bis die Arbeit mich einholt. Mit gleich zwei positiven Randerscheinungen im Unglück: 1) siehe oben, 2) ich werde die Hassklasse los!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (Sorry, N, I didn't mean to pass them on to you in particular, I just wanted to pass them on to anyone who'd take them!!!!)

Ab jetzt Hauptrolle!!

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