Mittwoch, 21. April 2010

Frühling

Soso. Da scheine ich nun doch meinem Unbehagen mit Schulen wieder näher gekommen zu sein. Vor ein paar Tagen, als ich im Turnsaal meiner eigenen Schule saß, wurde mir bewusst, dass ich nur dieser Schule verbunden bin und sein werde. An diesem Ort bin ich aufgewachsen, dieser Ort hat mich jahrelang geprägt. Andere Schulen waren immer nur die Höhle, die mich verurteilt und mir mitgeteilt hat, dass ich schlecht bin in dem, was ich tue, und dass ich nicht sein kann, wie ich bin.

Nun ist mir bewusst geworden, was mich an der Tätigkeit auf der anderen Seite des Pults so gestört hat, was meinem Naturell so zuwider gelaufen ist: Ich müsste zugleich sein und bewerten. Man kann niemals zugleich erleben, ganz da sein und gleichzeitig das prüfende Auge auf sich selbst und alle Anwesenden werfen. Vielleicht haben andere die Gabe, weniger tief in das Geschehen hineinzufallen und damit immer wieder an die Oberfläche zu tauchen und das zu beurteilen, was vor sich geht. Ich kann es nicht. Oder ich konnte es damals nicht. Und heute will ich es wohl nicht. Zumindest nicht dort, wo das Naturell derjenigen, die sich voll und ganz auf jemanden einlässt, gnadenlos ausgenutzt und manipuliert wird.

Ach, und es stellt sich heraus, dass ich sehr, sehr menschlich bin und keineswegs nun alle Menschen sympathisch finden kann, bloß weil ich selbst eine andere Einstellung zur Welt, zu meiner Welt, zum Leben und zu mir habe. Schülerin K, die ihrem Namen alle Ehre gemacht hatte, ist noch immer unsympathisch, wenngleich auch weniger, seit wir nicht mehr im selben Ring kämpfen. Und in der Reihe vor mir saß ein Kind, das im Bauch unangenehme Gefühle von Antipathie auslöste. Ein potentielles Aufmerksamkeitssuchtproblem. Aber ich mag irren.

Anyway, seit ich das Sehnen abgestellt habe, erreicht mich auch nicht mehr so viel wie davor. Gut, vielleicht lag's auch an dem, was geboten wurde, dass ich hauptsächlich im Kopf erreicht wurde.

Montag, 19. April 2010

More than this

Just when I wanted to write "Today officially sucks.", floating in comes an e-mail by "formerly known as the one". It's nothing personal, but it's original and fun, and it heightens my state of confusion. Not because feelings suddenly bubble up again - they don't -, but because I am threatening to lose everything to hold on to. Am extremely out-of-sync today. (An occasion to applaud myself to doing things differently than I used to in such situations.) Had too much coffee on the train because the waiter had warned me that the de-caf was gruesome, but I needed the taste and the smell, so I had regular. Which only heightened my feeling of wanting to jump at someone. "Ping! Ping!" at the volume of a gunshot - the guy a few seats across seemed to suffer from hearing loss but still enjoyed receiving text messages on his cell. The guy in the seat behind me adjusted his tray by pushing it into my seat. The young woman near me started an argument on the phone. The conductor charged me 17 Euro - seventeen!!! - because obviously my railpass was invalid for the kind of ticket I had. (Apparently the 20 or so times no one had complained must have been a mistake on the part of all the other conductors.) The original price had been 14 Euro. 17 Euro for an "undeserved" reduction of 5 Euro. Yay! He strode off like an army general. Gee, thank goodness for uniforms and electronic equipment to show who's in charge! I couldn't listen to music and read at the same time, but I couldn't stand the acoustic scenery either. About 30 minutes before my destination I finally got engrossed enough in my book.

Ah, the book, one of those that only seem to fit now even though I've owned them for several years. Now the author speaks right to my very heart.

So that e-mail hit my in-box the very second I thought "shitty day" and only a little after I discovered there is still something unresolved because I am thinking of asking "formerly known as the one" to join me for a movie. I also consider all the repercussions and the numerous difficulties, and I hesitantly admit to myself that no, I really don't want to do anything anymore. Let things run their own course!

So, anyway, it's not the grandest of all days, but I'll go back to also seeing the nice things.

Dienstag, 13. April 2010

bla

Truly one thing I don't want to think about. Thinking often leads to assessing. Let's just leave it aside.

Sonntag, 28. März 2010

Buds

Ganz kann ich ja nicht aus meiner Haut, und darum ist das "drüber Schreiben" auch noch nicht ganz im Gulli.

Die Vorband war gut, aber nicht das, wofür ich gekommen war. Dann die ersten Töne von "Rain" und alle Arme und Hände zum Klatschen und Mitwogen nach oben - ich fühlte mich am richtigen Ort und am Beginn von wunderbaren Stunden. Miiiiiiiiiiikaaaaaaaaaaaa! Der Mann hat die Musik im Blut und lebt sie so aus, dass es sich ohne Verluste überträgt.

Ach, was will ich eigentlich sagen außer: fantasmorgasmic! Bunt, bubbly, Schlagzeug und Bass, die einfahren, geniale Stimme, genial, genial, genial! Bis hin zum wahnsinnig tollen Perkussionsintro von "Lollipop", natürlich der letzten Zugabe. "What's the big idea?"

Hibernation's over, so over. Manchmal merkt man erst, dass man etwas loslassen wollte, wenn man richtig erleichtert ist, dass es weg ist. Jetzt geht's raus in die Welt zum Frühlingsschnuppern. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Und zum Willkommenheißen. Die Bärenhöhle ist leer; keine Löwen, keine Eichhörnchen, keine Entchen. Viel Platz für Mika zum Nachhallen. Yo, Mika, yo, Mi

Buds

Ganz kann ich ja nicht aus meiner Haut, und darum ist das "drüber Schreiben" auch noch nicht ganz im Gulli.

Die Vorband war gut, aber nicht das, wofür ich gekommen war. Dann die ersten Töne von "Rain" und alle Arme und Hände zum Klatschen und Mitwogen nach oben - ich fühlte mich am richtigen Ort und am Beginn von wunderbaren Stunden. Miiiiiiiiiiikaaaaaaaaaaaa! Der Mann hat die Musik im Blut und lebt sie so aus, dass es sich ohne Verluste überträgt.

Ach, was will ich eigentlich sagen außer: fantasmorgasmic! Bunt, bubbly, Schlagzeug und Bass, die einfahren, geniale Stimme, genial, genial, genial! Bis hin zum wahnsinnig tollen Perkussionsintro von "Lollipop", natürlich der letzten Zugabe. "What's the big idea?"

Hibernation's over, so over. Manchmal merkt man erst, dass man etwas loslassen wollte, wenn man richtig erleichtert ist, dass es weg ist. Jetzt geht's raus in die Welt zum Frühlingsschnuppern. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Und zum Willkommenheißen. Die Bärenhöhle ist leer; keine Löwen, keine Eichhörnchen, keine Entchen. Viel Platz für Mika zum Nachhallen. Yo, Mika, yo, Mi

Mittwoch, 24. März 2010

Hoy

Keine Ahnung, was gerade mit mir passiert. Vielleicht dreht sich mein Körper gerade von innen nach außen, damit ich eine andere Version von mir werde, damit ich den Sinn leben kann. Vielleicht werde ich auch einfach nur krank, was bei dem wunderbaren Sonnenschein sehr gemein wäre. Vielleicht bin ich auch bloß total emotional erschöpft. (Also, wenn eine Schwangerschaft wirklich zu so großen Teilen aus Stimmungsschwankungen und Übelkeit besteht, dann entscheid ich mich rein hypothetisch mal dagegen.) Ich bin sooo müde. Ja, dann,... bis bald.

Montag, 22. März 2010

Just when you think you learn how to use it...

Bin gerade über diese Seite gestolpert:
http://www.sheldonshirts.com/
Man findet ja überall was, scheint's. Klick mich durch die T-Shirts durch und, ähm, bin mal kurz im letzten Sommer. Aber egal, sowas kann ja immer passieren.
Damit Heulen nicht zu meinem neuen Hobby wird, schau ich mal eine Folge von TBBT an.

Donnerstag, 18. März 2010

All cried out - hoffentlich bald

Gibt es so etwas wie einen Heulkrampf? Oder hat es keinen Namen, ist nur eine Tatsache, dass ich seit zwei Stunden nicht aufhören kann zu weinen?

Montag, 15. März 2010

Dieses Blog

Schön, dass sich der Nebel irgendwann lichtet. Nicht so schön, dass man sich dann sehr bescheuert vorkommt, dass man so lange nichts gesehen hat, nicht einmal den Nebel. War ich wirklich so seltsam? Na ja, gut, ich will ja jetzt nicht gleich alles über Bord werfen, ein bisschen etwas wird wohl doch meine Persönlichkeit sein, die ich zu behalten gedenke, wenngleich auch ein paar Modifikationen gut werden.

Angefangen hat dieses Blog ja als "The Development of C", was sogar für Blogstandards ziemlich ichbezogen war, oder? In einem Anfall von Erkenntnis sah ich dann, dass ich von der Rückseite der Bühne ins Geschehen wechseln wollte. Gut, Hamlet muss es jetzt nicht gleich sein, aber gleich Guildenstern (oder Rosencrantz) rumzuwarten, bis sich was tut zwischen Hamlet und dem Rest (noch vorm Schweigen), ist ein wenig passiv. Ich hab zwar zur Hauptrolle gewechselt, dabei aber nicht bemerkt, dass das nur halb vollzogen war und dass mir der Film fehlte. Drehbuch her! Film her! Stück her!

Nun ist es soweit: Guildenstern(chen) spielt nicht nur die Hauptrolle - Ronja waiting for the spring! -, sie fängt nun endlich auch mit ihrem eigenen Film an. Und es ist kein absurdes Theaterstück. Warten auf Godot? Ja, gibt's ja schon, ich brauch was Eigenes.

Math, science, history, unravelling the mystery... Ich werde wohl mein Leben lang seltsam bleiben, aber nur noch linear. All die Seltsampotenzen nehme ich Ableitung für Ableitung weg. Quak.

Ab jetzt Hauptrolle!!

Guildenstern hat die Seite gewechselt.

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