Was mich vor einigen Jahren schier in den Wahnsinn trieb, hat sich erhalten und doch die Gestalt geändert. Fehler, die sich systematisch durch Köpfe ziehen und nicht und nicht herauszukriegen sind und doch katastrophale Denkfehler sind (wenn man mal so ein Klauber geworden ist), ändern nur ihre Kleider. Da war mal funny. Alles war funny. The party was funny. The film was funny. (Yes, indeed quite possibly so.) The Tokio Hotel concert was funny. (Er, yes, I guess it would have been hilarious for me, once I had gotten past the nausea and the headachte. Yet, I think the girl in question might have had something else in mind.) Funny, funny, funny. Da fällt mir eine wahnsinnig tolle Zeile aus "Petrified Man" ein: "Funny ha-ha or funny peculiar?" Kann man es besser sagen? And, my dear former students, as I've endlessly tried to tell you, "fun" is not an option here.
Das Grauen hat mich wieder ereilt, diesmal in Gestalt des Beispiels. Wenn beispielsweise einer der Schüler etwas, beispielsweise etwas Gutes, sagen will, dann, z. B. besonders dann, werde ich stocktaub, zum Beispiel beim Lesen dann halt blind, vor lauter Beispielbäumen, in denen der Sinnwald versteckt ist, beispielsweise... ah, you'll get the point. For example.
Guildenstern - 12. Dez, 03:11
Ich komme wieder in eine Eagles-Phase. You can't hide your lyin' eyes. Take it to the limit. Call some place paradise, kiss it good-bye. Niemand kann so perfekt die Grenzen der wunderschönen Pop-Country-Rock-Musik ausloten, ohne in den Kitsch zu rutschen. Ausnahme, die's immer gibt: "Girl From Yesterday". Den Bottleneck-Quietscher halt ich partout nicht aus. Aber die Stimmen von Frey und Henley sind ganz weit da oben mit Peter Gabriel and the likes.
Meine erste Eagles-Phase hatte ich übrigens mit 19, da entdeckte ich sie für mich, als DC auf Reisen im Bus eine Kassette von HFO spielte. Deep in the forest in New York State country. Im nächsten Ort - Lake Placid - musste ich die CD gebraucht erstehen, weil ich nicht mehr ohne leben konnte. Danke, DC, für diesen Anfang (und so manches andere)! Diese Erinnerung kann nicht einmal ein mordsmäßig schlecht gelaunter A, der "Desperado", entgegen jeglicher Angloabneigung, zu seiner Hymne erkoren hatte und mich in die Tiefen der Aggression zu sich hinunterzog, überspielen. Auch TD, der damals meinen ersten Herzkasper verursachte, als er betrunken um drei Uhr nachts anrief und fragte: "You love me, don't you?" und damit Recht hatte, konnte nicht überlagern, dass sie mir alleine gehören. Wir saßen in der Mensa und summten "Peaceful Easy Feeling", aber es war meines, das seines traf. Niemals wäre es unser gemeinsames Lied geworden. No A, no TD, no one in the world will ever take the Eagles from me. (And, no, I wasn't at their concert. No one to go with, too greedy to pay a fortune.) As for PG, there's room for debate... If THE ONE happened to be PG-impersonator-number-one I might... But, ah, no, he's in the past. Although I did dream of him last night. It was a decidedly exhilarated dream, in which I found myself lying next to him and doing nothing except taking in his presence, physically and spiritually, and feeling his physical and mental response. (Might it have had something to do with watching Confessions Of a Teenage Drama Queen and being lifted yet again by lovely Adam Garcia?)
When the bright lights have faded to blue...
You know I've always been a dreamer
Guildenstern - 10. Dez, 02:11
Träume sind wichtig. Eines Tages, wenn du nicht damit rechnest, finden sie dich.
...Of a Teenage Drama Queen
That's my world of thinking! Only I hadn't realized!!!! (Especially if it's that time of the year. And I don't mean the holidays.)
Guildenstern - 8. Dez, 21:54
Die Zeit hat insofern nichts verändert, als ich Olli Dittrich noch immer wahnsinnig anziehend finde. Was der in den Augen hat! Diese Ausstrahlung!
Guildenstern - 7. Dez, 00:10
I need one. That I have realized. I am a stage person, just like almost any other stage person. I need the attention of an audience and the time and space to be by myself (no judgement and scrutiny).
Guildenstern - 6. Dez, 20:03
Was so ein Virusinfekt Gutes hat: Sofern man jegliche Anstrengung vermeidet, funktioniert das Hirn nach zwölf Stunden Schlaf ganz okay, und plötzlich spürt man diese Lust, sein Leben zu ordnen. Man kann alles angehen, kann alles ordnen, kann alles tun und ändern. Die Ausführung scheitert dann an mangelnder Kraft, aber die Idee ist kraftvoll genug, um zu überleben.
Guildenstern - 5. Dez, 12:53
Man soll sich selbst viel mehr vertrauen, soll auf sein Gefühl achten. Wenn ich in einer Klasse in der ersten Stunde im Jahr ein "Oh-oh"-Gefühl hatte, hat es sich nicht bewahrheitet? Eben. Die Kunst ist dann, noch was daraus zu machen, z.B. sie einem den Buckel runterrutschen zu lassen.
Guildenstern - 4. Dez, 23:04
Ah, interessant. Meine Nachbarn schauen Pro Sieben. Der Intonation nach dürfte grad Michael Mittermaier reden. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten. Erstens, die beiden sind stockterrisch, oder, zweitens, der Architekt dieses Hauses war stockterrisch und sehr, sehr blöd. Vielleicht auch beides, das ist kein ausschließendes Oder. Irgendwie hab ich vor den beiden aber ein bisschen Angst. Das hingeworfene Hallo neulich, gemixt mit Rauch einer Dichte, dass man damit Selchfleisch hätte machen können, lässt mich zögern, rüberzugehen und mein Recht auf ungestörte Nachtruhe einzufordern. Sag mal, bin ich echt so ein Feigling?
Guildenstern - 4. Dez, 22:46
Ich fühle mich im Niemandsland. Keiner da, und ich täte mich doch schon sehnen. C ist übrigens bescheuert. Wie er es schafft, mich einen ganzen Abend lang so inbrünstig zu ignorieren!
Guildenstern - 4. Dez, 01:22
Und zwar genau solche, wie ich sie später liebend gerne unterrichten werde, wenn ich es dann noch da aushalte. Trampeln und schreien, lernen nicht, dass man zum Spielen nicht schreien, auf andere Leute hingegen schon Rücksicht nehmen muss. Könige ihrer Welten, und das bitteschön ein Leben lang. Uuuuuu! Uuuuuu! UUuuuuuuuuu! Vrrrooom, vrrrooooom, vrrrrrooooom.
Auch toll: Das Wohnzimmer meiner Nachbarn liegt an meinem Schlafzimmer. Mitten in der Nacht: Ohrenbetäubendes Gelächter. Ich höre es. Frage: Welcher unfähige Architekt hat so ein Haus verbrochen?
Guildenstern - 2. Dez, 19:54
Was mir an R.. stinkt: Es gibt weit und breit keinen Standard zu kaufen, nicht mal am Bahnhof! Kann das sein? Die wichtigste österreichische Zeitung!
Guildenstern - 2. Dez, 11:32