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Samstag, 28. November 2009

Ninety-nine point ninety-nie

And that's how it will have ended:
Er: ...isch
Ich: Mmhmm.
Ich, später: Gute Nacht!

Es gäbe noch so vieles, was ich sagen wollte:
"Kennst du Der Vorleser? Der hat die erotischste Filmszene aller Zeiten."
"Weißt du, dass dein Humor zum Flachliegen ist? Nein, zum ich-liebe-die-Welt-Schreien!!"

Freitag, 27. November 2009

Ninety-nine point nine

Nun weiß ich, dass ich es nicht mehr lange so aushalte. Beinahe jede Grenze ist erreicht. Ich will mehr, aber es geht nicht, weil ich ihm in diesem verrückten Online-Spiel nicht mitteilen kann, wie sehr ich ihn will. Na ja, gut, ich könnte theoretisch. Jedoch, selbst wenn ich es fertigbrächte, das so dezent und tongue-in-cheek hinzukriegen, dass es nicht plump und nicht nur meine Idee scheint, was wäre dann? Wir könnten uns doch nicht treffen, weil... Eben, nicht einmal das kann ich sagen. Würde er fragen, könnte ich nur eine Ausflucht suchen oder ein Hindernis erfinden, sodass er erst wieder dächte, ich will nicht. Tja, wenn er wüsste, dass eigentlich er nicht will. Vermutlich. Hmm. Und dann sagt er solche Sachen wie "fesselnd erotisch". Tja.

Donnerstag, 26. November 2009

Overwhelming

Seit einer gewissen Zeit steigt es ständig. Und dann kommen immer wieder Dinge dazu, die es verstärken. Ein wahnsinnig süßes Bild. Ein zweideutiger Satz. Mein Verlangen, mit ihm zu ******** wird beinahe unerträglich. Zwickmühle. Nein, nicht einmal das. Einfach nur auszuhalten, weil es nicht anders geht. Wenn er wüsste! Nun kommen außerdem immer mehr Variationen zu den Bildern und Filmen im Kopf.

Mittwoch, 11. November 2009

Das Rennen

Oder, wie ich es nennen würde: Das Weglaufen. Gibt es etwas Lächerlicheres oder etwas Langweiligeres, als Prominenten dabei zuzusehen, wie sie ihre Fitness verbessern und einen Steilhang runterrutschen wollen? Oououou, dafür wird Geld verbraten!!! Na ja, ich zahl ja Gott sei Dank anderswo Gebühren, aber ehrlich, WIESO? Wieso, wieso, wieso dieser Schwachsinn? Muss sich die österreichische Seele einen Boost geben, indem sie sich mit dem Nationalsport im Fernsehen feiert und das mit einem kleinen Moderator und uninteressanten Prominenten tut?
Brrrr! Nach dieser einen gesehenen Minute - nach der ich erst geschnallt hatte, dass es sich NICHT um den neuen Titel der Dauerübertragung von richtigen Skirennen handelte - kriegt mich da keiner mehr hin. Brrr!

Dienstag, 20. Oktober 2009

Des Bären Kern

Auf einmal war es kalt. Und als hätte ich eine Brille abgesetzt, konnte ich plötzlich nur noch Mülltonnen, finstere Mienen, stinkende Lachen und verschmierte Toilettentüren sehen. Das freundlich aufmunternde Dankeschönlächeln an der Straßenbahntür, das zwischen der älteren Dame und mir hin und her ging, war beinahe ein Versehen. Oder ist da doch noch immer das Feuer in mir, das für das Richtige brennt?

Hat jemals ein Ort für sich alleine gelebt? Hat er gelebt, bevor man ihm einen Namen gab? Was ist die Seele der Welt? Sind es nicht Geschichten? Losing Battles?

Finde ich jemals Fragen zu den Antworten, die ich habe? Was mache ich mit den hunderttausend Fragen, die mich wie Schmeißfliegen umsurren? Ist es weiser, jemandem etwas zu erklären oder ihn etwas fühlen zu lassen, wodurch er es selbst erkennt? Zusatzfrage: und wenn das Fühlen ungefähr so angenehm ist wie ein Sturz aus dem dritten Stock auf Betonboden?

Wann ist man frei? Muss man dazu erst durch den Schmerz und die fünf Phasen? Das Perfideste - nein, nicht dass du dich wiedererkennst - ist überhaupt, dass ich dich gerne anschreien möchte. Dies irae. Und dass es wohl gerade das ist, was dir lieber ist als ein trauriger Blick. Zorn kann man mit Gegenzorn begegnen, vor Wut kann man sich abschirmen. Trauer sagt einem: Du hast verletzt, du trägst Schuld in dir. Kämpfen ist leichter als um Verzeihung Bitten.

Erkennt man irgendwann den Irrsinn der Gegenwart, wenn sie alte Vergangenheit ist? Gewinnt die Welle nicht mit jedem Mal, dass sie sich zurückzieht, an Macht, und schnalzt sie nicht immer unglücksbringender auf einen nieder? Wie eine Schneckenwindung bewegt man sich vom Mittelpunkt fort. Die Umkreisungen werden länger, man rappelt sich immer mühseliger zusammen, und dann gerät man doch immer weiter weg.

Egal ist es, ob in der Vergangenheit eine Chance gelebt hat. In der Gegenwart ist sie tot, wenn du es nicht auf dich nimmst und schaffst, das Samenkorn der Hoffnung neu zu gießen. Was du nicht wirst. Ich sitze auf dem kürzeren Ast und fühle nur: Hah, wieder einmal ein Irrtum der Natur, schrecklicher als jeder zuvor. Die Natur mag Rekorde.

Auf einmal sehe ich den Film, der hinter den Worten "...meine Exfreundin..." abläuft. Es wird kalt. Ich werde müde.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Ich hätte dich gerne dabei

Ach, wenn das Loslassen nur so einfach wäre... Weißt du, lieber Mensch, dass es mich wahrscheinlich umbringen wird, wenn du jemand anderen findest? Weil ich dann immer denken werde, hätte ich doch nur früher deutlich gemacht... jetzt küssen sie sich... jetzt...

Durchatmen, los und zu mir!

Freitag, 2. Oktober 2009

Eines Tages

Was habe ich mich doch bereits über mein Schlafbedürfnis gewundert. Ich hatte bereits direkt ein schlechtes Gewissen, weil ich beinahe zehn Stunden jede Nacht brauche. Doch dann sagt man , dass die beste Vorbeugung gegen die Schweinegrippe genügend Schlaf sei. Ich hab's auch schon bemerkt, dass die Ruhe mir bekommt. Ich habe nach vier Jahren Übermüdung endlich Kraft und Freiheit. Es tut gut, wenn man Altes loslässt.

Die Suche nach dem Warum ist uns Menschen wohl inne, und wenngleich ich mich öfters zurechtrücke und andere Zusammenhänge wie simples Nebeneinander oder den Zufall in Betracht ziehe, so liefert doch der Grund etwas mehr Sinn als der Zufall. Aber nicht nur der Grund, auch das Wie ist spannend. Was hat was ausgelöst? Es bleibt, dass der Blick in die andere Welt ein wesentlicher Moment war. Was ich nicht ausschließen kann ist, dass er den Glanz der anderen Welt hatte, dass er in meinen Augen attraktiv war, weil er mich fortzog. Von diesen Einschränkungen hat man jedoch nicht viel, weil sie nichts daran ändern, dass er ein Mensch ganz nahe an meinem Herzen ist, aus welchem Grund auch immer.

Ich will nicht stillstehen, sondern gehen. Meinen Weg gehen, mich hören, mich leben. Dann soll mich der erkennen, der für mich bestimmt ist. Dann will ich mit ihm ernsthaft und versaut, hoch und niedrig, Geist und Körper, intellektuell und trivial, ruhig und pulsierend, schweigend und kichernd, gebend und nehmend sein. Ich lasse, er lässt. Es kommt die Nacht, und es kommt ein neuer Tag, und irgendwann kommt der, an dem wir uns finden. Bis dahin wünsche ich mir Geduld und die Kraft, meine Ungeduld auszuhalten. Ich schaue nicht zurück auf die Noten, die ich bereits gesungen habe.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

"Bring ihn heim, er ist fast noch ein Kind!"

Ein Monat der ganz irren Kommunikation ist vorbei, und schon vermisse ich ihn. Ich glaube, wenn ich in bestimmten Bereichen geduldig bin, dann sind mir jene Dinge einfach nicht wichtig genug. Ich habe noch nie erlebt, dass ich geduldig war, wenn es um dieses eine Thema ging. Jetzt hab ich zwar die umfassende Erkenntnis, dass nur die Zeit hilft und dass nur die Zeit wichtig ist, aber das zuzulassen, ist wieder eine andere Sache. Ein bisschen Gewissheit wäre schon schön. Aber mit der wäre es natürlich auch nicht so schwer, es wäre quasi Betrug am Leben. Nein, es ist schon okay so, dass ich einfach mal geduldig sein muss und erst in einem halben Jahr wissen werde, was in einem halben Jahr alles so ist. Mann, bin ich müde!!

If you pass this way again...

Es gibt Momente, in denen alles zusammenkommt. Man sieht sich eine Folge von Criminal Minds an, weil das Durchblättern des Prinz München doch nicht so aufregend ist. Das Ende der Episode wird von Bob Dylan begleitet, von einem seiner wenigen Songs, die ich immer und überall auf der Stelle erkennen würde, und von seinem schönsten:

"Come in," she said, "I'll give you a shelter from the storm."
http://www.bobdylan.com/#/songs/shelter-storm

In solchen Sekunden versteht man die Welt und das Leben ein bisschen. Trotzdem bleibt die Frage: Warum ist Geduld so schwierig?

Das letzte Wort

Manchmal ist es das Beste, was einem passieren kann, dass man nicht das letzte Wort hat!! (Wenn man so wie ich veranlagt ist, wartet man nämlich, so man das letzte Wort gesprochen oder geschrieben hat, darauf, ob nicht doch noch eine allerletzte Erwiderung kommen würde.) Hui, ist das schööööön!!!

Ab jetzt Hauptrolle!!

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